Beiträge

Robert Kulawick beim Sprungwurf

Auch wir vom www.43camp.de-Team gratulieren unserem „Spezialgast“ im 43 Camp Dachau Robert Kulawick zum Klassespiel bei der BG Göttingen und dem Klassenerhalt in der BBL.

Robert wird im Camp in Dachau einiges zu erzählen haben. Denn mit sechs Treffern von FOR THREE hat „Kulle“ gezeigt, das er der richtige Mann ist um unsere Marke zu vertreten.

Wir freuen uns auf interessante Geschichten rund um die Bundesligasaison 2015/2016 aber natürlich auf auf viele „FOR THREE“.

Auch in diesem Jahr ist es den Verantwortlichen des 43 Sommer Camp gelungen einen BBL Spieler als Mentor zu gewinnen. Mit Robert Kulawick kommt ein Spieler der BG Göttingen nach Vilsbiburg um beim Camp „Rede und Antwort“ zu stehen.

20150727---Robert-Kulawick-Basketballmannschaft-der-Bundeswehr---2

Weiterlesen

Der Campleiter Jens Grube wieder mit den Soldaten unterwegs

Vom 24.03. bis 27.03.2015 waren Campleiter Jens und sein sportlicher Leiter Nico Schröder mit der Luftwaffenauswahlmannschaft der Bundeswehr zu einem Turnier in Lakenheath England.

Basketball und England, was soll das denn für ein Turnier sein?

Lakenheath ist nach Ramstein der größte Militärflughafen der US Streitkräfte in Europa, somit fand das Turnier zwar in England statt, wurde aber von der US Air Force Europe ausgerichtet. Alle zwei Jahre richtet das HQ AIRCOM Ramstein dieses Turnier aus und Jens war nun bereits zum zweiten Mal der Coach der deutschen Jungs. Diese spielten sich unter seiner Leitung bis in Finale. Auf ihrem Weg dahin besiegten sie die Teams aus England, Polen und Belgien, nur um sich im Finale wie bereits vor zwei Jahren von den Amerikanern deutlich schlagen zu lassen. Beide Nationen werden in diesem Jahr bei den Militär Worldgames in Korea an den Start gehen und sind bereits jetzt in der Vorbereitung auf dieses Turnier.

Ebenfalls mit von der Partie war der letztjährige Camp Gast Sebastian Barth, der smarte Guard spielte in der abgelaufen Pro A Saison für die Steeples aus Ehingen. Der sympathische Hesse wurde auf dem Turnier mit dem „Sportsmanship Award“ ausgezeichnet. „Dies ist mehr als nur ein Preis für den netten Jungen von nebenan.“ Freut sich auch der Coach Jens Grube über die Auszeichnung seines Schützlings. „Er spielgelt die Leistungen und das Verhalten des Spielers auf und vor allem neben dem Spielfeld wieder. Sebastian ist einfach ein Typ der sich immer gleich integriert und die Gespräche zu den Soldaten der anderen Nationen sucht und auch findet.“ Beschreibt der Übungsleiter seine Nummer 5. Auch Sebastian selbst ist stolz auf diese Auszeichnung. „Bester Punktesammler oder Bester Rebounder wird derjenige der die besten Zahlen auflegt. Aber diesen Preis bekommt man von den Team Kapitänen aller Nationen die am Turnier teilnehmen. Da musst Du schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen, schließlich sind hier mehr als 150 Sportler auf dem Turnier.“ Berichtet der strahlende Guard.

Der Campleiter Jens Grube wieder mit den Soldaten unterwegs

Sebastian Barth und Jens Grube in Lakenheath, England

Neben den Herren schickte Nico Schröder, der auch hier die sportliche Leitung der Teams inne hat, auch eine Damenmannschaft ins Turnier. Ebenfalls wie die Herren erreichten die Damen das Finale gegen die US Auswahl. Aber anders als bei den Herren war es eine enge Kiste, denn dieses Spiel war bis zur letzten Sekunde offen und am Ende unterlagen die deutschen Damen gerade einmal mit einem Punkt. „Es hätte also auch für einen Turnier Erfolg reichen können.“ Weiß der Bonner zu berichten. „Beide Teams werden sich im Sommer zu den Weltmeisterschaften in Frankreich wieder sehen.

Und wer weiß, vielleicht haben ja dann wir das glücklichere Ende auf unserer Seite.“ Schließt der Hauptfeldwebel ab. Es wird in jedem Fall viel zu erzählen geben, wenn die beiden zusammen beim 43 Camp im August in Vilsbiburg wieder das Zepter schwingen. Bis dahin sind es noch einige Wochen in denen es gilt sich rechtzeitig einen der einhundert Startplätze im Camp zu sichern.

Für Jens Grube von den Baskets Vilsbiburg ging es mit dem Team Fly zu den HQ AC Ramstein Inter-Nation Basketballmeisterschaften 2013 nach COSFORD in Großbritannien.

Was sind HQ AC Meisterschafften? Diese Meisterschafften sind Militärwettkämpfe, in denen sich die Mannschaften der Royal Nederland Air Force, Polnisch Air Force, Belgian Air Force, German Air Force, United States Air Force Europe und der Royal Air Force im sportlichen Wettkampf messen. Alle zwei Jahre ist dort auch ein Basketballturnier darunter. In diesem Jahr fand dies bei der Royal Air Force in COSFORD Großbritannien statt. Das Team der deutschen Luftwaffe bereitete sich vom 06.Mai bis zum 09. Mai in Mechernich auf diese Meisterschafften vor, ehe es am 10.Mai dann auf nach England ging. Betreut wurde die Mannschaft vom Vilsbiburger Jens Grube der bereits im April ein paar Eindrücke vom Leben unter Soldaten sammeln konnte. Die Spieler kommen aus der gesamten Bundesrepublik von Rostock über Berlin und Köln bis hin nach München sind Spieler fast aller Bundesländer vertreten. Auch das Alters-, und Dienstgradgefüge ist sehr verschieden so war der jüngste Spieler gerade einmal 22 Jahre dagegen der älteste bereits 36 Lenze alt. Auch waren vom Hauptgefreiten bis zum Hauptmann alle Dienstgradgruppen vorhanden, beim Sport jedoch zählt dies alles nichts. Da zählt einzig und allein die Leistung und natürlich das Wort des Trainers, der ja Zivilist ist.

Bundeswehr & CISM - friendship through sport

Bundeswehr & CISM – friendship through sport: Action beim Zug zum Korb (Bild: Schröder)

Am Montag standen dann drei Einheiten auf dem Trainingsplan in denen man vor allem am taktischen Konzept arbeitete, denn für Dienstag und Donnerstag standen Testspiele gegen die Teams Telekom Baskets Bonn 2 aus der Regionalliga West und die Dragons Rhöndorf aus der Pro B an. In Bonn konnte das Team um Kapitän Oberleutnant Paul Klär noch glänzen und seine körperliche Überlegenheit unter dem Brett voll nutzen und so diese Partie mit 87:78 gewinnen. Jedoch sah dies gegen den Zweitligsten aus Röhndorf schon anders aus. Die Rheinländer stellten die Bundeswehrtruppe vor andere Aufgaben und gewannen letztendlich die Partie auch mit 84:72. Bester Werfer war der Berliner Robert Kulawick der ehemalige Angehörige der Sportfördergruppe und heutige Bundesligaspieler leistete, wie Sebastian Barth und Sebastian Harke auch, eine Wehrübung ab und unterstütze so die Mannschaft bei Ihren Aufgaben. Am Freitag dann ging es über Eindhoven wo die Mannschaften der Royal Nederland Air Force, der Belgian Air Force und der German Air Force sich gemeinsam auf den Weg ins verregnete COSFORD. Angekommen war dann auch kaum Zeit zum durchschnaufen die Gastgeber hatten einen straffen Zeitplan aufgestellt in dem nun die Opening Ceremony anstand. Hier marschieren die Nationen hinter ihren Fahnen ein und nach dem erklingen aller Nationalhymnen werden noch paar Worte an die Soldaten gerichtet. Dann geht es auch schon mit dem Wettkampf los, noch nicht ganz denn am Freitag stand nun nur noch das Abschlusstraining auf dem Plan. Der Samstag dann sollte es allerdings in sich haben. 5 Spiele mit einer Spielzeit von 4 x 8 Minuten laufender Zeit standen auf dem Plan. Jeder gegen Jeden hatten die Engländer die Ansetzungen gewählt. Auf drei Spielfeldern spielten immer alle Herren und im Anschluss die Damen gleichzeitig. Denn das Turnier ist ein Herren-, sowie ein Damenwettkampf.

Bundeswehr & CISM - friendship through sport

Bundeswehr & CISM – friendship through sport: Klassischer Bodenpass in die Zone (Bild: Schröder)

Die German Air Force traf zunächst auf den Gastgeber die Royal Air Force und konnte sich nach holprigem Start mit 50:41 durchsetzten. Im zweiten Spiel des Tages wartete man dann auf das Team der Oranje und auch hier lief der Ball in den ersten Minuten nicht so recht wie er sollte zur Pause führte man mit 34:28. Im dritten und vierten Spielabschnitt lief es dann besser. Jeweils nur einen Korb erlaubte man dem Gegner und konnte die Partie mit 52:32 deutlich für sich entscheiden. Das Halbfinale war damit erreicht. Nun hieß der nächste Gegner Belgian Air Force, eine routinierte Truppe die in den letzten Jahren immer mit einem sehr ausgeglichenen Kader auftrat. Auch 2013 war dies so und so verlief auch die Partie, keines der beiden Teams konnte sich absetzten wobei die Deutsche Mannschaft immer in Führung lag. Letztendlich ging auch diese Partie mit 43:32 an das Team Fly. Vor dem Spiel gegen die Amerikaner stand Coach Grube vor einer schweren Entscheidung. Er konnte versuchen die Partie zu gewinnen und müsste so mit seinem Team alles zeigen und sich in das taktische Konzept schauen lassen. Oder das Spiel abschenken und als Vorrundenzweiter ins Halbfinale einziehen. Gemeinsam mit seinem Kapitän entschied er sich dafür den Spielern aus der zweiten Reihe mehr Einsatzzeit zu geben umso zum einem die Beine der Starter zu schonen und zum anderen noch ein Ass für das mögliche Finale im Ärmel zu haben. Beide Teams starten verhalten in die Partie und so hieß es zur Pause 20:17 für das Team der US Air Force Europe. Grube wechselte munter durch und so kamen alle Spieler zu einigen Minuten gegen die US Boys die sich am Ende mit 39:28 durchsetzten. Nach dem typischen englischem Abendessen mit Bohnen und Speck ging es in die letzte Partie gegen das Team der polnischen Air Force. Hier zeigten die High Flyer im Team der Deutschen was sie in der Offensive so drauf haben und ließen es krachen. Steven Schulz glänze mit 3 geblockten Würfen fünf erfolgreichen Dreipunktewürfen und zwei alley oop beim 52:12 seiner Mannschaft. So standen sich im ersten Halbfinale am Sonntag die Teams aus Deutschland und Belgien gegenüber und im zweiten Spiel des Tages traf die gastgebende Royal Air Force auf die US Air Force Europe. Hier ließen die Amerikaner nichts anbrennen. Von der ersten Spielminute setzten sie die Hausherren unter Druck und pressten über das gesamte Spielfeld. Binnen weniger Minuten war die Partie entschieden zur Halbzeit hieß es bereits 52:14 und am Ende setzen sich der Favorit und letztjährige Finalist mit 96:45 durch. Im zweiten Halbfinale war es dann nicht so deutlich. Das Team Fly hatte es mit einem über 40 Minuten kämpfenden Gegner zu tun. Die Belgier spielten eine sehr aggressive Verteidigung in der sie keinen Körperkontakt unter dem Korb ausließen. Mit dieser Taktik konnten sich die belgischen Damen bereits gegen das Damen Team der German Air Force durchsetzten. 32 Freiwürfe für das Team Fly sprechen da eine deutliche Sprache. Die Grube Truppe suchte und fand immer wieder seine Außenschützten die mit neun erfolgreichen Dreipunktewürfen genügend Zielwasser getrunken hatten und sich so schnell einen zehn Punkte Vorsprung herausspielten. Dieser konnte dann bis zur Pause gar auf 54:36 ausgebaut werden. In der zweiten Halbzeit dann verlief das Spiel ausgeglichener. Erneut konnten die Spieler aus der zweiten Reihe einige Einsatzminuten sammeln und so sicherte sich der Titelverteidiger mit 80:63 den Finaleinzug.

Bundeswehr & CISM - friendship through sport

Bundeswehr & CISM – friendship through sport: Letzte taktische Anweisungen von Coach Grube (Bild: Schröder)

Wie bereits bei den sechs zurückliegenden Turnieren hieß das Finale German Air Force gegen US Air Force Europe, fünfmal konnten die Deutschen das Turnier gewinnen nur einmal die US Boys. 2011 in München hieß es in einem dramatischen Endspiel 86:83 für die German Air Force. Und auch in COSFORD wollten das Team Fly brillieren. Die Damen konnten sich zuvor im kleinen Finale mit 45:19 gegen die Royal Air Force durchsetzten und sicherten sich so wie 2011 Platz 3. Das Finale der Herren ist schon seit vielen Jahren das High Light des gesamten Turniers. Die Stimmung in der Halle ist schon vor dem Spiel ausgelassen und angetrieben von der polnischen Mannschaft feierten die rund 300 Zuschauer beide Mannschaften. Noch bevor der erste Ball durch den Korb ging lief die La Ola Welle rund um das Spielfeld. Den besseren Start ins Finale der Herren erwischten dann die US Boys die sich schnell auf 12:2 absetzten konnten. Im Team der German Air Force lief zwar der Ball schnell durch die Reihen und man fand immer wieder die freien Schützen von jenseits der Dreipunktelinie, aber der Korb schien in den ersten fünf Spielminuten wie vernagelt zu sein. Coach Grube bat seine Jungs an die Seitenlinie und veränderte die Taktik. Man wollte den Ball mehr zu Paul Klär unter den Korb spielen um dort zu punkten. Dies gelang auch das ein ums andere Mal und die Amerikaner wussten sich gegen den kantigen Center oft nur mit Foul zu helfen. So hieß es nach 10 gespielten Minuten 22:17. Im zweiten Spielabschnitt kamen dann die Deutschen besser ins Spiel und konnten durch Sebastian Harke zum 31:31 ausgleichen. Das High Light der ersten Halbzeit setzte dann Steven Schulz der per Tippin Dunking über den amerikanischen Center den 39:44 Pausenstand herstellte. Auch in der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild, bei der Mannschaft von Jens Grube wollte von außen einfach nichts fallen und unter dem Korb sammelte der Oldie im Team Paul Klär Punkt um Punkt. Mit am Ende 44 Zählern war der 36 jährige bester Korbwerfer des Finals. Dieses Ass hatte Grube im Ärmel versteckt und es stach nun auch, aber auch die Amerikaner hatten eines im Ärmel gelassen, was sie nun rausholten und mit dem man nicht gerechnet hatte. In allen Spielen zuvor dominierten sie vor allem die Bretter und überzeugten durch ihre Athletik. Im Finale dann fingen sie an von der Dreipunktelinie zu werfen und auch zu treffen. Darauf war man nicht vorbereitet und so konnten sich die Spieler der US Air Force Europe immer wieder einen kleinen Vorsprung herausspielen. Zu Beginn des letzten Viertels dann konnte Sebastian Barth letztmalig zum 71:71 ausgleichen. Ein erneuter 9:0 Lauf des Gegners brachte dann die Vorentscheidung. Von diesem Run erholte sich die Truppe nicht mehr und lief von nun an immer einem Vorsprung der sich so um die zehn Punkte bewegte hinterher. Letztendlich ging die Partie mit 100:86 an die US Air Force Europe, die sich im siebten Anlauf den zweiten Tittel sicherte. Nach den Damen sicherten so die Herren den Doppelerfolg der US Air Force Europe.

Im Anschluss an das Finale ging es dann zur Closing Ceremony in der erneut alle Nationen hinter ihren Farben einmarschierten und die Wettkämpfe beendeten. Am Abend dann zum Awardsdinner wurden die MVP Auszeichnungen vergeben und der beste Sportsmann sowie die beste Sportsfrau geehrt. MVP bei den Herren war Robert Kulawick und beste Sportsfrau wurde Karolin Naß aus dem Damen Team der German Air Force. Am Montagmorgen ging es dann gemeinsam mit den Teams aus den Niederlanden und Belgien über Brüssel zurück nach Köln. Und so endete das Turnier mit der Mannschaft für Jens Grube wie es begonnen hatte auf einem Parkplatz in der Kaserne in Köln Wahn.

Das durfte Jens Grube jetzt an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf erleben. Auch wenn die Sportschule sich in vielen Dingen von einer normalen Kaserne unterscheidet, so sind doch auch viele Dinge gleich. Im Rahmen einer Sichtungsmaßnahme der Basketballmannschaft der Bundeswehrauswahl, war Jens Grube als Trainer von einem seiner ehemaligen Wegbegleiter Nico Schröder zu gebeten worden bei diesem Projekt zu unterstützen. Diese Gelegenheit ließ sich der Vilsbiburger nicht entgehen, denn Basketball ist überall gleich, aber das Leben in der soldatischen Gemeinschaft interessierte ihn schon. Bereits die Anreise unterscheidet sich von einem normalen Lehrgang. Am Kasernentor wurde der 46 jährige durch den Verantwortlichen in Empfang genommen und zur Einkleidung gebracht. Zwar laufen die Soldaten an der Sportschule nicht in ihren Kampfanzügen herum, eine einheitliche Kleidung gibt es aber trotz allem. Für die CISM Mannschaft standen schwarze Trainingsanzüge und graue Hemden zum Empfang bereit. Die „normalen“ Lehrgangsteilnehmer tragen Blau und das Stammpersonal läuft in Rot durch die Liegenschaft. Bei der Verpflegungseinnahme in der Küche läuft es wie in jeder Großküche, wer zuerst kommt steht auch ganz vorn in der Reihe, hier  gibt es keine Unterschiede. Freundlich gegrüßt wird immer, aber wenn man einen Vorgesetzten sieht wird besonders freundlich gegrüßt und zumeist auch wie man es beim Militär kennt mit zusammengestellten Haken. Die Unterkunft ist mit Doppelstockbetten und einem Kleiderspind spartanisch aber praktisch gehalten. Alles in allen eine feine Sache und im Wesentlichen auch nicht viel anders als eine zivile Sportschule. Das Training verlief dann so wie man es sich als Trainer nur wünschen kann. Alle Sportler sind immer pünktlich und hören aufs Wort. Für die Spieler ging es bei dieser Sichtung ja auch um einiges. Die Bundeswehr ist eine von 133 Nationen die sich bei CISM organisiert haben und unter dem Motto „Friendship through Sport“ immer wieder sportliche Wettkämpfe ausrichten. Die Mannschaft wird im Mai für eine weitere Woche zusammenkommen um an einem Turnier in England teilzunehmen. Auch hier wird er mit der Mannschaft arbeiten und sie auf ihrem Weg zu den „CISM World Games“ 2015 einen weiteren Schritt begleiten. Bei dieser „Militär Olympiade“ treffen alle Sportarten die sich in der CISM Organisation zusammenschließen um gemeinsam ihre besten zu ermitteln. Dort gibt es neben den bekannten Sportarten wie Fußball, Basketball oder Triathlon eben auch typisch militärische Wettkämpfe wie Orientierungslauf, Fallschirmspringen, Militärischer oder Maritimer Fünfkampf. Um an solchen Wettkämpfen teilnehmen zu können, müssen die Teilnehmer neben den sportlichen Fähigkeiten aber auch ihre militärischen Pflichten im Alltag wahrnehmen. In Warendorf hieß das für die Soldaten für eine Woche eben Linienläufe, Wurfdrills und Ballhandling. Die bunt gemischte Truppe bestand aus Spielern aus ganz Deutschland und auch aus verschieden Spielstärken die es galt zu einer gemeinsamen Mannschaft zu formen. Ob dies dem Trainer gelungen ist wird man nach dem Turnier in Cosford England sehen.